Rede zum Stiftungsfest
Die Aktiven, also die Mitglieder in den i.d.R. ersten 4 Semestern, definieren Schottland in seiner aktuellen Form.
Sie planen und organisieren die Veranstaltungen. Hierbei machen sie wertvolle Erfahrungen in Sachen Menschenführung und -motivation, Projektmanagement und Finanzen.
Auf den Conventen, unserem demokratischen Organ, lernen sie, Ihre Position zu vertreten und Kompromisse zu finden.
Korporationsball in Wien
Interdisziplinärer Austausch und die Vermittlung von Schlüssel- qualifikationen sind weitere Merkmale unseres Anspruchs auf eine Ausbildung, die weiter gefasst und zukunftsfähiger ist als bloße fachliche durch die Universität.
Dazu gehört auch der Erwerb eines selbstsicheren Auftretens in allen Lebenslagen.
Paukanten nach der Mensur
Ein Mittel zur Steigerung der individuellen Streßtoleranz ist für uns die Mensur.
Um einen verbreiteten Irrtum auszuräumen: es ficht nicht ein Schotte gegen den anderen Schotten. Erstens stehen sich nur Mitglieder verschiedener Verbindungen auf Mensur gegenüber. Und zweitens ficht man nicht gegen-, sondern miteinander. Ziel ist, daß eingeübte Können zu demonstrieren und sich in einer außergewöhnlichen Situation zu bewähren. Akademisches Fechten ist nicht ernstlich gefährlich, sonst würden wir es nicht machen.
Daß jeder Schotte „seinen Kopf für den Bund hinhält” stärkt außerdem das Vertrauen und den Zusammenhalt untereinander. Die einzigartige gemeinsame Erfahrung der Mensur, die die Aktiven miteinander und mit den Alten Herren jeden Lebensalters teilen, schweißt uns noch mehr zusammen.
Natürlich sind wir auch außerhalb Tübingens aktiv. Dazu gehören zum Beispiel Besuche bei befreundeten Verbindungen in Zürich, Hamburg, Köln ..., Bälle in Wien, Angeben auf Sylt oder der jährliche Pfingstcongress mit den hundert Verbindungen unseres Dachverbandes im fränkischen Coburg.
Fotos der letzten Zeit findest Du in der Galerie.